Friday, January 20, 2006

Die Traum im Januar, Kiel, Grasweg

Viele Erinnerungen brechen über mich herein, wenn ich die Traum GmbH betrete, die mein gerichtsnonkonformer Volksmund, meine schmutzige Schnauze weiterhin Traumfabrik nennen wird, zumal das Logo auf den Karten auch noch daran erinnert. Hier war mein erstes Kielgefühl, hier habe ich all die Jahre massenweise lecker Frutti-di-mare-Pizzen (groß) verdrückt. Auf den ersten Blick alles wie früher. Die Karte umfangreich, die Preise günstig. Die wechselnde Extrakarte bringt besonders klingende Speisen. Neu für mich: Auf der Karte sind Zigarren. Interessant. Die Weinauswahl ist passabel, man könnte sagen passend. Der Rioja gefällt. Viele junge Familien sind zu sehen, dazu Studenten. Habe ich das Ambiente beschrieben? Muss man gesehen und erlebt haben. In einer alten Fabrikhalle sitzt man mehrstöckig, dicht, aber nicht gedrängt an Holztischen, ein Kamin sorgt für Wärme. Urgemütlich. Warum war ich so lange nicht da? Und irgendwie ging die Pizza viel schneller als früher.

2 Comments:

Blogger Bloggsberg said...

Sehr treffend beschrieben, Herr F. Die Trauma bleibt die Trauma, bleibt die Trauma.

1:52 AM  
Blogger daniela said...

... bleibt die Trauma.
Vor allem Montags.

Aber niemals ist die Trauma-Pizza besser als nach einer Veranstaltung in der Halle daneben, die man mit-organisiert hat, so ca. morgens um halb sechs. Großartig.

6:09 AM  

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